Moderne Sicherheitstechnik im Lipsiusbau Dresden
Fluchtwege für ein Baudenkmal
Was du siehst, ist eine historische Kunsthalle. Was du nicht siehst, ist jede Menge moderne Technik. Seit Dezember 2025 arbeitet das STAMMTEAM im Lipsiusbau in Dresden, einem denkmalgeschützten Gebäude der Staatlichen Kunstsammlungen. Die Aufgabe: eine neue Notbeleuchtung für Fluchtwege, Gänge und Notausgänge, und das ohne die historische Optik des Hauses zu verändern.
Technik, die sich unsichtbar macht
Genau darin liegt die Herausforderung. Kabel verschwinden in Fugen, Mauerschlitzen und Spezialbohrungen. Wo Installationsrohre aus Aluminium sichtbar bleiben, werden sie pulverbeschichtet. Die Schellen bekommen von Hand mit dem Pinsel den Farbton der vorhandenen Beleuchtungsschienen. So fügt sich moderne Sicherheitstechnik in ein Baudenkmal ein, ohne aufzufallen.
Verbaut wird orangefarbenes Sicherheitskabel mit Funktionserhalt. Es hält im direkten Feuer mindestens 30 Minuten stand, damit die Notbeleuchtung genau dann funktioniert, wenn sie gebraucht wird. Dazu kommen Sonderleuchten des italienischen Herstellers iGuzzini, die speziell für denkmalgeschützte Gebäude entwickelt wurden.
Ein Team und eine Spezialbühne
Vor Ort sind Projektleiter Peter, Marcel, Mathias und Praktikant Til. Damit Mathias die Bohrungen in bis zu 14 Metern Höhe setzen kann, kommt eine Spezialbühne zum Einsatz. 12 Meter Arbeitshöhe, 7 Meter seitliche Reichweite. Und trotzdem passt sie durch die schmalen Türen des Altbaus. Solche Lösungen machen den Unterschied zwischen Theorie und echter Baustelle.
Kunst und Technik unter einem Dach
Fertiggestellt wird das Projekt im August 2026. Dann öffnet die Kunsthalle wieder für ihre Ausstellungen. Bauherr ist das SIB, also der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.
Du willst an Projekten arbeiten, die Technik und Anspruch verbinden, an regionalen Baustellen ohne Montage? Dann werde Teil des STAMMTEAMs.