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Elblandklinikum Riesa: Die OP-Säle auf dem Prüfstand

Eine Anlage, die das STAMMTEAM vor 24 Jahren selbst gebaut hat

Alle vier Jahre müssen im Elblandklinikum Riesa die ortsfesten elektrischen Anlagen geprüft werden. Im Juli waren die OP-Säle 1 bis 3 dran, jetzt folgen OP 4 und 5. Dafür werden die Säle extra gesperrt, denn in einem OP lässt sich im laufenden Betrieb nichts einfach abschalten.

Steckdosen, Lampen, Festanschlüsse

Josua und Andreas gehen alles einzeln durch: erst die Sichtprüfung, dann die Messung. Die Ergebnisse werden digital festgehalten, im Messgerät und zusätzlich gibt es aufgrund der Menge (ca. 550) an Messpunkte eine Übersicht auf dem Tablet um auch wirklich alles am Ende gemessen zu haben und Mängel für das Protokoll zu notieren. Ein paar Steckdosen sind durchgefallen. STAMM prüft und dokumentiert. Ob repariert oder ausgetauscht wird, entscheidet das Klinikum.

Eine Anlage, die das STAMMTEAM kennt

Die komplette Elektrik in diesem Bereich hat STAMM vor 24 Jahren selbst gebaut. Beim Umbau der letzten fünf Jahre blieben OP-Bereich und Intensivstation bewusst außen vor, ebenfalls wegen des laufenden Betriebs.

Wenn der Strom ausfällt

Für die OP-Säle gibt es jeweils zwei eigene IT-Netze (kein Computernetzwerk, sondern ein besonderes Stromnetz für empfindliche Medizintechnik) mit Isolationsüberwachung. Das IT-Netz im Krankenhaus sorgt dafür, dass der Strom auch bei einem kleinen Fehler nicht sofort ausfällt. So können wichtige Geräte wie Beatmungsgeräte oder Überwachungsmonitore weiterlaufen und die Patienten bleiben sicher versorgt. Fällt das normale Stromnetz bei IT-Netz 1 aus, springt nach etwa 8 Sekunden automatisch der Generator ein. Für besonders empfindliche Geräte überbrückt zusätzlich eine USV bei IT-Netz 2 die Zeit dazwischen.

Mehr zu dieser Leistung findest du bei Prüfung ortsfester elektrischer Anlagen.

Elblandklinikum Riesa: Die OP-Säle auf dem Prüfstand