8 Buchstaben, 4 Schaltschränke: Technik hinter einem Firmenschriftzug
Handarbeit aus der eigenen Werkstatt
Auf dem Dach von HighVolt in Dresden leuchten jetzt acht riesige LED-Buchstaben. Damit sie zuverlässig angehen, braucht es vier Schaltschränke. Gebaut hat sie das STAMMTEAM in der eigenen Werkstatt.
84 Treiber in vier Schränken
In jedem Schrank stecken 21 Treiber, zusammen also 84. LEDs ziehen beim Einschalten kurz sehr viel Strom, deshalb dürfen die Buchstaben später nicht alle gleichzeitig starten. Wie genau das getaktet wird, wird vom Kunden über KNX programmiert. Der Part des STAMMTEAMs ist der Bau und die komplette Verkabelung der Schränke, damit die Technik darin sauber zusammenläuft.
Vorarbeit in der Werkstatt
Bevor ein Schrank auf die Baustelle kommt, ist er in der Werkstatt schon fast fertig: Grundplatte bestückt, Technik verkabelt, alles geprüft. Das ist reine Handarbeit. Für Spezialbauteile wie diese gibt es keine fertigen Vorlagen, deshalb dauert allein der Schaltplan acht bis zehn Stunden.
Der Baustart kam kurzfristig, wegen Lieferengpässen. Die Schränke mussten noch am selben Tag fertig werden. Also haben Lutz, Andreas und Oswald gleichzeitig an allen vier gearbeitet. Lutz ist im STAMMTEAM bisher der Mann fürs Schaltschrankbauen und gibt sein Wissen dabei an Oswald weiter. Oswald will den Schaltschrankbau inklusive Planung irgendwann komplett selbst übernehmen. An diesem Tag hieß das: Learning by doing, mit ordentlich Zeitdruck.
Am Ende sollte nur eines passieren: Alle acht Buchstaben gehen an. Genau das tun sie, der Schriftzug leuchtet bereits.